2008

Der erste AgrarKulturerbe-Preis ging an Professor Dr. Helmut Ottenjann für die von ihm ins Leben gerufene "Stiftung Kulturschatz Bauernhof". Diese Stiftung, die seit 1999 besteht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das einzigartige Kulturerbe im Emsland, die so genannten Fachwerk-Bauernhöfe des Artlandes, zu erhalten. Den zweiten Preis erhielt das Bergische Freilichtmuseum für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur in Lindlar. Dabei handelt es sich um ein Regionalmuseum in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland. Es liegt etwa 30 km östlich von Köln und wurde 1998 eröffnet. Überzeugt haben insbesondere die Verbindung einer innovativ-ökologischen und traditionell-musealen Zielsetzung. Den dritten Platz erreichte Horst Kleinlein für die behutsame und sensible Instandsetzung und Sanierung des ehemaligen Nürnberger Spital-Hofes in Stein-Oberbüchlein. Die Preisverleihung erfolgte durch den Vorstand der Gesellschaft für Agrargeschichte e. V. auf Vorschlag des Wissenschaftlichen Rates auf der Jahrestagung der Gesellschaft am 13. Juni 2008 in Erfurt.

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